Guter Content ist Content für alle – so postest du barrierefrei

Stell dir vor, Instagram würde bei jedem deiner Posts nur die Hälfte anzeigen. Wie viel Sinn hätten deine Beiträge dann noch? Vermutlich nur noch wenig. Doch genau das ist die Social-Media-Realität für Menschen mit Einschränkungen. Denn die meisten Beiträge in den sozialen Netzwerken sind noch immer nicht ausgelegt für blinde oder gehörlose Menschen und Personen mit motorischen oder sprachlichen Einschränkungen. Wir haben für dich kompakt zusammengefasst, wie du deinen Social-Media-Auftritt barrierearm gestalten und damit auch deine Reichweite verbessern kannst – in unserem Whitepaper „Barrierefreiheit auf Social Media“.

Barrieren auf Social Media? Gibt es einige!

Gerade in den sozialen Medien gibt es erhebliche Zugangsbarrieren für Menschen mit Einschränkungen. Diese lassen sich in vier Bereiche gliedern:

  • Visuell: Sehbehinderungen reichen von Farbsinnstörungen über starke Einschränkungen bis zur Blindheit. Viele Betroffene nutzen Screenreader, Brailledisplays oder Tools zur Anpassung von Kontrast und Schriftgröße.
  • Akustisch: Gehörlose oder schwerhörige Personen können akustische Inhalte ohne Untertitel nicht oder nur schwer wahrnehmen.
  • Sprachlich & kognitiv: Komplizierte Sprache, unübersichtliche Inhalte und Reizüberflutung erschweren vielen Menschen den Zugang zu Social Media – etwa bei Lernschwierigkeiten, geringer Lesekompetenz oder fehlenden Sprachkenntnissen.
  • Motorisch: Touchscreens, kleine Schaltflächen oder Wischgesten sind für Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit oft schwer bedienbar.
Zu sehen ist eine Collage mit Bildausschnitten aus dem Whitepaper „Barrierefreiheit auf Social Media“ von Mindbox GmbH.

Mit mehr Fairness zu mehr Sichtbarkeit

Das Schöne an barrierefreiem Content: Du wirst doppelt belohnt. Denn damit vergrößerst du nicht nur natürlich deine Zielgruppe, sondern punktest auch in Sachen Auffindbarkeit. Barrierefrei gestaltete Beiträge lassen sich leichter erfassen und performen auch besser. Denn Social-Media-Plattformen und Suchmaschinen – inklusive Google und KI-gestützter Suche – bewerten Verständlichkeit und Relevanz längst mit. Gute Lesbarkeit ist deshalb nicht nur barrierefrei, sondern auch ein echter Reichweiten-Booster.

Vier schnelle Take-aways für mehr Zugänglichkeit auf Social Media

Barrierefreiheit fängt bei kleinen Dingen an – auch auf Social Media. Schon mit wenigen Anpassungen wird dein Content für mehr Menschen zugänglich. Hier findest du vier einfache Tipps, die du schnell umsetzen kannst:

  1. Nutze die Alternativtext-Funktion. Fast alle gängigen Social-Media-Plattformen bieten die Möglichkeit an, Alternativtexte einzufügen. Gerade, wenn du wichtige Informationen oder Text auf deinen Bildern hast, ist das ein absolutes Must-have.
  2. Verzichte auf Typografie-Generatoren. Fette, kursive oder kreative Schriftarten in deinen Captions zu verwenden, sieht für dich vielleicht schön aus – für Screenreader und einige Browser sind die Buchstaben aber nur leere Kästchen.
  3. Gib deinen Videos Untertitel. So werden deine Inhalte auch für Menschen mit akustischen Einschränkungen zugänglich. Menschen mit ADHS oder Nicht-Muttersprachler:innen erleichterst du damit ebenfalls das Verständnis.
  4. Gehe sparsam mit Emojis um. Findest du es Gesicht mit Herzaugen, wenn ich so schreibe? Nicht angenehm, oder? Doch genauso lesen Screenreader Texte, in denen plötzlich Emojis auftauchen. Besser ist es, die kleinen Bildchen an das Ende oder den Anfang eines Satzes zu setzen und nur eindeutige Symboliken zu verwenden.

Nie wieder Löcher im Feed – so haben ALLE etwas von deinen Beiträgen

Alternativtexte, hohe Kontraste und Hashtags in Camel- bzw. PascalCase: Barrierefreies Posten ist eigentlich gar nicht so schwer. Wenn man weiß, worauf zu achten ist. Und genau dabei hilft unser Whitepaper „Barrierefreiheit auf Social Media“. Einfach erklärt, mit praktischen Leitfäden und visuellen Beispielen leiten wir dich Schritt für Schritt darin an, Captions, Bilder und Videos auf den gängigen Social-Media-Kanälen (Facebook, Instagram, TikTok & LinkedIn) barrierefrei zu gestalten. Lade dir jetzt unser kostenloses Whitepaper „Barrierefreiheit auf Social Media“ herunter!

Bereit für mehr Inklusion auf Social Media? Wir checken deinen Content auf Barrierefreiheit und beraten dich gern persönlich!

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